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Jahreshauptversammlung 2013


Bayerns Landräte sollen Diskriminierung von Servicehundehaltern beenden


Dogxaid e.V. wählt Vorstand neu.



Die Jahreshauptversammlung von Dogxaid, dem Verein zur Förderung der
Mobilität durch Servicehunde wählte für drei weitere Jahre einstimmig
Alexander Spörr zu Ihrem Vorsitzenden. Er ist Mitinitiator und
Gründungsmitglied des 2007 gegründeten Vereins.

Ebenfalls in Ihren Ämtern bestätigt wurden der stellvertretenden
Vorsitzende Frank Bernecker (Hannover), die Schriftführerin Peggy Jacob
( Leipzig) und Schatzmeisterin Gerlinde Pöllmann (Tettenweis).

In seinem Rechenschaftsbericht erklärte Alexander Spörr, dass 19
Veranstaltungen durchgeführt wurden. Darunter die Highlights, wie die
zwei Besuche der Grundschule Unterschleißheim mit zwei
Blindenführhundgespannen.  Es folgten ein ausgebuchtes
Weiterbildungswochenende in Petersberg bei Fulda und zwei gemeinsame
Mehrtagestouren mit dem Alpenverein im Winter und Herbst.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Beratungen durch die Fachreferenten und
Vorstände geführt.

"Die Zutrittsrechte mit Servicehunden sind weiterhin ein großes Thema"
meint Alexander Spörr. Auch hier nahm der Verein in zahlreichen
Beiträgen öffentlich Stellung.

Blindenführhundreferentin und Diplom-Psychologin Jacqueline Flor aus
Augsburg wird regelmäßig zu themenspezifischen Vorträgen, wie zum
Beispiel tiergestützte Therapie gebucht. Aber auch die Beratung von
Einzelhandel und Kommunen gehört zum Betätigungsfeld der Dogxaid
Fachreferenten, gerade bezüglich der "Zutrittsrechte" von Behinderten
mit Servicehunden.

Als großen Erfolg wertet Alexander Spörr, dass es Dogxaid e.V. gelungen
ist eine Änderungen der Mustertaxitarifordnung des Freistaats Bayern,
die Assistenzhundehalter weniger diskriminiert, durch zu
setzen."Bedauerlicherweise", so Spörr, "wurde diese Änderung in vielen
Landkreisen Bayerns noch nicht den Vorgaben des Freistaates entsprechend
angepasst". Spörr fordert die Landräte auf endlich die notwendigen
Änderungen in die Wege zuleiten und die kommunale Taxitarifordnung
anzupassen: "Es gibt keinen Grund mehr zu zögern, der Freistaat hat
durch die Ergänzung der Mustertaxitarifordnung ausreichend
Rechtssicherheit geschaffen."

Nach den Berichten und Neuwahlen stand eine für den Verein bedeutsame
Satzungsänderung an. In der Satzung wurde verankert, dass dem Verein
keine gewerbsmäßigen Servicehundeausbilder beitreten können. "In unseren
Reihen gab es bisher  keine gewerbsmäßigen Ausbilder, dies haben wir mit
der Satzungsänderung bekräftigt. Wir sind meines Wissens die einzige
Selbsthilfeorganisation aus diesem Bereich, die sich damit von den
kommerziellen Ausbildungsbetrieben distanziert und gleichzeitig den
Vertretungsanspruch der Selbsthilfe so klar dokumentiert", begründet der
Dogxaid Vorsitzende Alexander Spörr, die Satzungsänderung.

Autor: root -- 02.05.2013 10:01:11


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